Sep 272019
 

Die beiden Aktionswochen zum Thema „Zu Fuß zur Schule“ sind vorbei. Zum dritten Mal hat sich die Gerhart-Hauptmann-Schule an diesem Projekt beteiligt, um ihre Schüler,aber insbesondere auch die Elternschaft zu mobilisieren, das Auto stehen zu lassen und den Schulweg gehend oder radelnd zu bewältigen. Viele Kinder setzen das Motto „Zu Fuß zur Schule“ schon mit Beginn des 1. Schuljahres um und konnten so in ihren Klassen täglich einen Belohnungsstempelabdruck sammeln. Einige Kinder wurden durch die Aktion sensibilisiert und baten ihre Eltern, nun auch endlich alleine zur Schule gehen zu dürfen.

Leider sind selbst in dem Aktionszeitraum immer noch viele Eltern negativ aufgefallen, die ihre Kinder mit dem Auto bis direkt vor die Schultür gefahren haben und nach wie vor keinerlei Einsicht zeigten. Sie gefährden damit ihre und auch andere Kinder, da das Wenden auf dem Parkplatz schon oft in gefährliche Situationen mündete. Rücksichtslos werden Kinder teilweise mitten auf dem Parkplatz oder in zweiter Reihe stehend aus dem Auto gelassen, so dass die Parkplätze für Anlieger belegt oder nicht erreichbar sind. Kinder rennen hinter wendenden Autos quer über die Straße. In Extremfällen warten Eltern gar mit ihren Kindern im laufenden Auto auf der Straße, damit das Kind weder laufen muss, noch nass wird oder gar friert. Es ist wirklich unglaublich, wie egoistisch in vielen Fällen gehandelt wird.

 

Aus diesem Grund nimmt die Gerhart-Hauptmann-Schule nun zum dritten Mal an den Aktionswochen „Zu Fuß zur Schule“ vom 16. bis 27. September 2019 teil. Die Veranstalter der Aktion sind das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. und der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD). Sie möchten den Eltern und Kindern verdeutlichen, dass das regelmäßige, selbstständige Zurücklegen des Schulweges zu Fuß, sich überaus positiv auf folgende Bereiche auswirkt:

 

  • Gesundheit (Bewegung und frische Luft vor Unterrichtsbeginn steigern die Ausdauer, verringern die Infektanfälligkeit und schärfen das Hör- und Sehvermögen)

 

  • Konzentration (Konzentrations- und Leistungsfähigkeit werden gefördert)

 

  • Soziales Lernen (Aufbau von Selbstbewusstsein und –vertrauen, gemeinsames Erleben, Besprechen, Lachen mit den Mitschülern)

 

  • Verkehrssicherheit von Kindern (selbstständiges Bewegen im Straßenverkehr wird gelernt, Trainieren der Ortskenntnis, bewusstes Wahrnehmen der Umwelt)

 

  • Weniger Umweltbelastung

 

Zum Aktionsstart versammelten sich alle Schüler und Lehrer auf dem Schulhof, um gemeinsam unter der Anleitung von Frau Kortzon einen Tanz einzuüben, der sie nun bis zum Ende der Aktion jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn in Bewegung bringen wird.

 

Frau Kortzon und  Herr Keil moderieren
den gemeinsamen Tanz

 

 

Hier geht es zum Pressebericht

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